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Tausche Curry-Rezept gegen Bildung

In ihrem Deutschlandfunk-Audiobeitrag vom 26.07.2019 stellt Astrid Wulf “College Curries” vor. Das junge Social Start-up aus Schleswig-Holstein verkauft Curry-Mischungen indischer Hausfrauen – nach ihrem Originalrezept und unter ihrem Namen. Mit einem Teil des Kaufpreises wird das Studium ihrer Kinder finanziert.

Auf die Idee kamen die Gründer des Start-ups Nils Lalleike und seine Freundin Surya Ormeloh bei einem Forschungsaufenthalt in Indien. 80 Gramm der Gewürzmischungen kosten rund 9 Euro. Rund 100 Kilo Curry wurden inzwischen verkauft und damit ein junger Inder und eine junge Inderin durchs Studium gebracht.

Zu ihrer Motivation schreiben die beiden Gründer auf ihrer Website: “Wir mochten die Idee jemanden bei der Finanzierung des Studiums zu unterstützen. Geben ohne Gegenleistung fanden wir fragwürdig. Was uns daran störte war die Rollen des gutmenschlichen Gebers und des Bittstellers.”

Deutschlandfunk-Beitrag vom 26.07.2019: “Bildung für Curry-Rezept” von Astrid Wulf

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