Wer ist Ashok-Alexander Sridharan?

“Auch wenn man es mir auf den ersten Blick nicht ansieht: Ich bin ne bönnsche Jung!” – So lautet der erste Satz auf Ashok-Alexander Sridharans Website. Der studierte Jurist und amtierende Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn ist der Sohn einer waschechten Bonnerin und eines indischen Einwanderers, der in den 50er Jahren aus Indien nach Bonn kam um dort an der indischen Botschaft zu arbeiten.

Ashok-Alexander Sridharan mit seiner Ehefrau Petra
Quelle: http://www.sridharan.de/Biographie.html

In einem Beitrag für die Deutschlandfunk-Sendung “Im Gespräch” spricht der CDU-Politiker mit Katrin Heise unter anderem über die Möglichkeit eines Komplettumzugs aller Bundesministerien nach Berlin, Maßnahmen gegen den Klimawandel, die zunehmenden Übergriffe gegen Kommunalpolitiker und den katholischen Glauben.

Auch Sridharans Verbindung nach Indien ist ein Thema: „Ich habe mich, ehrlich gesagt, nie als Migrant gefühlt,“ betont er. Seine Verwurzelung in zwei Kulturen sowie seine Zweisprachigkeit empfand er schon immer als große Vorteile. In der weltoffenen und kulturell diversen Stadt Bonn fühlte er sich stets willkommen.

“Der Ton gegenüber Politikern ist rauer geworden”

Allerdings blickt er mit Sorge auf die zunehmende Polarisierung und Radikalisierung der Gesellschaft und hebt hierbei auch die zwiespältige Rolle der Medien hervor.
Die Pflicht zum Kampf gegen den Klimawandel sieht der gläubige Katholik und Sohn eines Brahmanen in seinem Glauben begründet: Die Bewahrung der Schöpfung sei ein grundlegend christlicher Wert.

Wenn man mal mit einem Bürgermeister eines kleinen Inselstaats gesprochen hat wie den Solomon Islands und von dem hört, dass der Ozean da schon teilweise in den Wohnzimmern steht, bekommt man einen ganz anderen Eindruck vom Klimawandel und der Notwendigkeit, hier etwas ändern zu müssen.

Ashok-Alexander Sridharan, “Im Gespräch”

Das gesamte Gespräch gibt es zum Nachhören auf der Website des Deutschlandfunks.

Leave a comment